Startseite   Veröffentlichungen   Suche   Newsletter   Newsletter-Archiv   Copyright-Informationen   Kontakt   Impressum   Sitemap 

Bilder Wildlife, Natur, Unterwasser, Bren,Alaska,Weier Hai,Tigerhai
Klaus Jost - Bildergalerie von Wildlife, Natur- & Unterwasserphotographie        Klaus Jost - pictures of wildlife-, nature- & underwater photographie

Was Haie sind

Wissenschaft - Fiji Haiprojekt

Wissenschaftliche Haiartikel

Aegypten - Land am Nil

Pyramiden von Gizeh

Relief

Sinai

Großer Sphinx von Gizeh

Alaska & Wildlife

Alaskavögel

Braunbären

Elche

Gaensesaeger

Grizzlybären

Kodiakbären

Lachse

Trompeter-Schwan

Wasserflugzeuge

Wölfe

Arktis

Beluga

Blumen

Packeis

Eisbären

Fauna & Flora Fiji

Kamm-Iguana Fiji

Mangroven

Muschelingwer

Purpurfarbener Ingwer

Fiji Regenwald

Fiji Haiprojekt

Hafenbau

Hafen Alexandria, Aegypten

Hafen San Pedro, Elfenbeinkueste

Hafen Conakry, Guinea

Hafen Shueiba, Kuwait

Hafen Karachi, Pakistan

Hafen Damamm, Saudi Arabien

Hafen Richards Bay, Suedafrika

Haie

Bullenhai

Hai Finning

Gewöhnlicher Ammenhai

Grauer Riffhai

Karibische Riffhaie

Schwarzspitzen-Riffhai

Schwarzspitzenhai

Silberspitzenhai

Springender weißer Hai

Tigerhai

Weißer Hai

Weißer Hai - Baby

Weißen Hai - Handberührung

Weißer Hai - Rückenflosse

Weißer Hai - Trip

Weißer Hai - Unterwasser

Weissspitzen-Riffhai

Zitronenhai

Meer

Natur

Blumen & Pflanzen

Landschaftsbilder

Sonnenuntergang

Stimmungen

Stürme

Wasserfälle

Pinguine & Robben

Brillenpinguin

Mönchsrobbe

Pelzrobbe

Seevögel

Bindenfregattvogel

Brauntölpel

Buntfuß-Sturmschwalbe

Dominikaner Möwe

Eilseeschwalbe

Feenseeschwalbe

Hartlaub's Möwe

Kapscharben

Kaptölpel

Küstenscharben

Laysan Albatros

Maskentölpel

Noddy Seeschwalbe

Rotfußtölpel

Rotschwanz-Tropikvogel

Russseeschwalbe

Schwarzbrauenalbatros

Schwarzer Austernfischer

Schwarzfuß-Albatros

Subantarktikskua

Weißkinn-Sturmvogel

Sonstige

Bergweihnacht

Frankfurt am Main

Kanarienvogel

Kapstadt

Winterstimmungen

Südlicher Glattwal

Unterwasserwelt

Blaupunktrochen

Braunfleck-Zackenbarsch

Fische & Rochen

Grüne Meeresschildkröte

Juwelen-Zackenbarsch

Korallen

Mondsichel-Juwelenbarsch

Muscheln

Napoleon

Portugiesische Galeere

Riesenzackenbarsch

Schwämmer & Riffbewohner

Taucher

Wracks

Zwerg-Wabenbarsch

Wildlife Südafrika

Afrikanischer Wildhund

Andere Tiere

Büffel

Bunter Bock

Elefant

Flußpferd

Gepard

Kapkobra (Naja nivea)

Königsgepard

Löwe

Nashorn

Pflanzen

Strauß

Vögel

ÖKOPORTAL - Das Webverzeichnis der Ökobranche

Bookmark and Share

Bilder vom Weißen Hai (Carcharodon carcharias), Bullenhai (Carcharhinus leucas), Tigerhai (Caleocerdo cuvieri) und anderen Haiarten aus Sued Afrika, den Bahamas und der Suedsee

1974 erschien Peter Benchleys Roman "Der Weiße Hai" mit fatalen Folgen für diese Haiart. Die Horrorszenarien in dem darauffolgenden Hoolywood-Schocker gleichen Namens von Steven Spielberg, sind fest im Unterbewußtsein der Menschen verankert und wenn überhaupt, nur schwer aus den Köpfen herauszubekommen. In einer beispiellosen Hetzjagd wurde das "Monster" so dramatisch eliminiert, dass heute einige Wissenschaftler die Meinung vertreten, der Weiße Hai sei bereits biologisch ausgestorben. Peter Benchley setzt sich jetzt für den Schutz des "Großen Weißen" (Carcharodon carcharias) ein und spricht von "erlesenen Geschöpfen der Evolution". Damit hat er zweifellos Recht, doch ob sich jetzt diese positive Einstellung genauso schnell und intensiv verbreitet und die irrationalen Ängste und das "Horror-Image" verdrängt, ist fraglich. Viel Zeit bleibt jedenfalls nicht mehr. Trotz Fangverbot in den Hauptverbreitungsregionen wird dem Weißen Hai gnadenlos nachgestellt. Besonders begehrt sind die großen weiblichen Exemplare - mit verheerenden Folgen für eine bestandsichernde Nachkommenschaft. In den Trophäenjagdgebieten vor der Küste Australiens ist der Bestand des "Great White" in nur 10 Jahren um 95 Prozent zurückgegangen. Ein einträgliches Geschäft mit dem Tod: Ein Kieferskelett kostet 10 000 US$ und mehr und selbst ein Haizahn bis zu 500 US$. Aber auch seine harmloseren Verwandten sind stark gefährdet. Die Haipopulationen gehen durch Überfischung stark zurück. Nach Schätzungen werden heute 100 Millionen Haie in Treibnetzen, in denen Haie als Beifang enden, jährlich getötet. Darunter viele Jungtiere, und somit ist der Zusammenbruch der Bestände programmiert. Wegen seiner Flossen ist der Hai ganz besonders in Asien begehrt. Sie werden mit dem Messer des oft noch lebenden Tieres abgetrennt (Finning) und danach wird das blutende und total hilflose Tier wieder ins Meer zurückgeworfen und seinem Schicksal überlassen. Grausam und barbarisch, nicht zu glauben, dass Menschen fähig sind so etwas zu tun! Der Handel mit Haiflossen und die Trophäenjagd sind verantwortlich für die aktuelle Situation. Jeder kann zum Schutz der Haie beitragen: Durch Verzicht auf Hai-Steaks, Haiflossensuppe, Schillerlocken (Fleisch vom Dornhai), Meeraal und Präparate, die aus Haiknorbel hergestellt werden. Auch Fish and Chips, werden häufig aus Haifleisch hergestellt. Nach wie vor kommen in regelmäßigen Abständen sensationsheischende Weiße Hai Horrorfilme, die offensichtlich leider immer noch Zuschauer finden. In Hong Kong, werden zurzeit Ladenpreise von 270 € (Quelle: Haistiftung) für ein Kilogramm Flossen bezahlt. Es ist verständlich, dass bei solchen Preisen der Kampf gegen alle an diesem Handel Profitierenden, alles andere als einfach ist. Gegen diese starke Lobby können nur große Organisationen, die sich für den Schutz der Haie einsetzen, etwas ausrichten. Sie sollten von uns allen unterstützt werden. Haie – zurzeit sind 460 Arten bekannt – haben eine wichtige Funktion im marinen Ökosystem. Ohne sie würde das ökologische Gleichgewicht zusammenbrechen – mit verheerenden Folgen für Natur und Menschheit. Haie existieren schon seit 400 Millionen Jahren in den Weltmeeren und wir sollten alles tun, um sie vor der Ausrottung zu bewahren. Natürlich ist der Weiße Hai nicht gerade ein Kuscheltier und kann dem Menschen gefährlich werden. Aber Hysterie ist unbegründet und die Menschen tötende Bestie ein Märchen. Einer Statistik nach gab es in den vergangenen 100 Jahren weltweit 74 Todesfälle - es kommen somit mehr Menschen durch Wespenstiche als durch den Angriff eines Weißen Hais ums Leben. Eindrucksvolle Bilder von den "drei gefährlichen Haiarten" Weißer Hai, Tigerhai und Bullenhai, sowie andere Haiarten, können Sie sich durch anklicken der gewünschten Haiart auf der linken Bildschirmseite ansehen.



Hervorragende Detailinformationen und was Sie sonst noch zum Schutz dieser "erlesenen Geschöpfe der Evolution" beitragen können, erhalten Sie bei:



- Florida Museum of: Natural History http://www.flmnh.ufl.edu/fish

- Shark Foundation
http://www.hai.ch

- Dr. Henry Mollet’s Elasmobranch Database http://elasmollet.org/

- Canadian Shark Research Laboratory http://www.marinebiodiversity.ca/shark/english/index.htm



"For information about current science news stories, science articles and interviews with famous scientists, visit the naked scientists". The URL is http://www.thenakedscientists.com



Weisser Hai am Fischkoeder
Weisser Hai am Fischkoeder

Blick in den weit aufgerissem Weißen Hai Rachen
Blick in den weit aufgerissem Weißen Hai Rachen

Gebiß eines sechs Meter Großen Weißen Hais
Gebiß eines sechs Meter Großen Weißen Hais

Weißer Hai sieht ein interessantes Objekt
Weißer Hai sieht ein interessantes Objekt

Shark Rodeo mit Karibischen Riffhaien und Schwarzspitzenhaien
Shark Rodeo mit Karibischen Riffhaien und Schwarzspitzenhaien

Geheimnisvoller Bullenhai
Geheimnisvoller Bullenhai

Bullenhai nimmt den Koeder vom Taucher
Bullenhai nimmt den Koeder vom Taucher

Bullenhai und Dickkopf-Makrelen
Bullenhai und Dickkopf-Makrelen

Weißer Hai hebt seinen Kopf ueber Wasser
Weißer Hai hebt seinen Kopf ueber Wasser



© Klaus Jost - wildlife- & natur- & unterwasser
Alle auf dieser Seite befindlichen Texte und Bilder, sind durch internationale Urheberrechtsgesetze geschützt.
Jede Art der Vervielfältigung, die Manipulierung oder die Speicherung von Bildern ist ohne die schriftliche Erlaubnis von Klaus Jost ausdrücklich untersagt.