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Bilder Wildlife, Natur, Unterwasser, Bären,Alaska,Weißer Hai,Tigerhai
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Auf der Dyer Island brueten Brillenpinguine und seltene Seevoegel. Die Insel sowie die Tier- und Pflanzenwelt sind vollstaendig geschuetzt. Nur ein Naturschutzwart und zeitweise ein Biologe leben auf der Insel. (00003521)

Brillenpinguin/African Penguin/Spheniscus demersusBrillenpinguineAuf Dyer Island, sechs Seemeilen vor der Kueste von Gansbaai, Suedafrika, brueten Brillenpinguine (Spheniscus demersus) und seltene Seevoegel. Ruinen einer frueheren Guanostation sind noch vorhanden. Spaeter, nachdem die Guanovorraete erschoepft waren, kamen Robbenschlaeger und Pinguinjaeger auf die Insel. Traurige Relikte aus dieser Zeit sind noch zu sehen. Bis Ende des letzten Jahrhunderts wurden Brillenpinguine wegen Ihres Oeles umgebracht. Erst 1919 wurde dieses grausame Gemetzel eingestellt. Der Bestand der Brillenpinguine in Suedafrika nahm zwischen 1956 und 1978 um ueber 50% ab. Zum Teil wegen Ueberfischung der Nahrungsgruende. Im Washingtoner Artenschutzabkommen sind Brillenpinguine in Anhang II als gefaehrdete Art aufgefuehrt. Jetzt ist Dyer Island und die Tier- und Pflanzenwelt vollstaendig geschuetzt. Nur ein Naturschutzwart und zeitweise ein Biologe leben auf der Insel. Kehrt eine Pinguingruppe auf dem Rueckweg von ihrem Jagdgebiet weit draußen auf dem Meer zurueck, ist volle Konzentration notwendig. Ihr Weg ist immer voller Gefahr, denn sie durchqueren das Gebiet der Weißen Haie. Eine zusaetzliche Bedrohung erwartet sie kurz vor ihrer Insel: Im Kelpguertel lauern Pelzrobben. Um die letzten Meter bis zur Insel sicher zu schaffen, spurten sie urploetzlich los. Halb unter und ueber Wasser jagen sie dahin. In der Endphase ist nur noch brodelndes Wasser zu sehen. Erst auf der Insel finden sie endlich Ruhe und Sicherheit - bis zum naechsten Mal. Brillenpinguine leben in Ozeangebieten, in denen ein großer Fischreichtum vorhanden ist und werden damit zu Konkurrenten der Fischindustrie. Das Ueberfischen der Beutefischbestaende durch die Fangflotten, macht die Nahrungssuche fuer die Brillenpinguine immer schwieriger. Pinguine sind sehr empfindlich gegen Oelverschmutzung. In der Vergangenheit hat es immer wieder Tankerunfaelle an der Suedafrikanischen Kueste gegeben, mit fatalen Folgen fuer die Brillenpinguine In Suedafrika und Namibia zaehlen die Brillenpinguine heute zu den gesetzlich geschuetzten Vogelarten.

Objektbeschreibung: Brillenpinguin/African Penguin/Spheniscus demersus



Brillenpinguine



Auf Dyer Island, sechs Seemeilen vor der Kueste von Gansbaai, Suedafrika, brueten Brillenpinguine (Spheniscus demersus) und seltene Seevoegel. Ruinen einer frueheren Guanostation sind noch vorhanden. Spaeter, nachdem die Guanovorraete erschoepft waren, kamen Robbenschlaeger und Pinguinjaeger auf die Insel. Traurige Relikte aus dieser Zeit sind noch zu sehen. Bis Ende des letzten Jahrhunderts wurden Brillenpinguine wegen Ihres Oeles umgebracht. Erst 1919 wurde dieses grausame Gemetzel eingestellt. Der Bestand der Brillenpinguine in Suedafrika nahm zwischen 1956 und 1978 um ueber 50% ab. Zum Teil wegen Ueberfischung der Nahrungsgruende. Im Washingtoner Artenschutzabkommen sind Brillenpinguine in Anhang II als gefaehrdete Art aufgefuehrt. Jetzt ist Dyer Island und die Tier- und Pflanzenwelt vollstaendig geschuetzt. Nur ein Naturschutzwart und zeitweise ein Biologe leben auf der Insel. Kehrt eine Pinguingruppe auf dem Rueckweg von ihrem Jagdgebiet weit draußen auf dem Meer zurueck, ist volle Konzentration notwendig. Ihr Weg ist immer voller Gefahr, denn sie durchqueren das Gebiet der Weißen Haie. Eine zusaetzliche Bedrohung erwartet sie kurz vor ihrer Insel: Im Kelpguertel lauern Pelzrobben. Um die letzten Meter bis zur Insel sicher zu schaffen, spurten sie urploetzlich los. Halb unter und ueber Wasser jagen sie dahin. In der Endphase ist nur noch brodelndes Wasser zu sehen. Erst auf der Insel finden sie endlich Ruhe und Sicherheit - bis zum naechsten Mal. Brillenpinguine leben in Ozeangebieten, in denen ein großer Fischreichtum vorhanden ist und werden damit zu Konkurrenten der Fischindustrie. Das Ueberfischen der Beutefischbestaende durch die Fangflotten, macht die Nahrungssuche fuer die Brillenpinguine immer schwieriger. Pinguine sind sehr empfindlich gegen Oelverschmutzung. In der Vergangenheit hat es immer wieder Tankerunfaelle an der Suedafrikanischen Kueste gegeben, mit fatalen Folgen fuer die Brillenpinguine In Suedafrika und Namibia zaehlen die Brillenpinguine heute zu den gesetzlich geschuetzten Vogelarten. 



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